Sportliches Radeln aber kein Rennen

Um die Tour so richtig genießen zu können, solltest Du sportlich sein. Mehrere Tage hintereinander im Sattel zu sitzen, ist kein Problem für Dich. Wenn Du dann noch Spaß daran hast, nette Leute kennen zu lernen und der Teamgedanke Dir nicht fremd ist, dann bist Du hier genau richtig. Wir führen Dich über die Alpen nach Süden zum Gardasee.

Der Tag

Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir so gegen 9:30 Uhr auf. Wir radeln entspannt aber auch gespannt in den Tag hinein, etwa 14 km/h beträgt die Reisegeschwindigkeit. Selbstverständlich sind auch Pausen eingeplant. In den schönen Orten machen wir Brotzeit, essen eine Kleinigkeit oder trinken wenigstens einen Espresso. Auch Foto Stopps sind jederzeit möglich. Die Ankunft am Etappenzielort ist spätestens gegen 17:30 Uhr geplant. Wir ruhen uns ein wenig aus, machen uns frisch und bei einem stärkenden Abendessen lassen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Gegen ein gemütliches Glas Wein oder einen erfrischenden Schluck Bier ist nichts einzuwenden.

Der Brenner

Der Brenner ist das natürliche Hindernis auf unserem Weg nach Süden. Vor ihm haben wir Respekt, aber keine Angst. Ein Berg ist bei weitem nicht so schlimm wie Gegenwind. Irgendwann sind wir oben - Wind hört nie auf. Den Brenner teilen wir uns auf zwei Tage auf, so dass wir immer frisch an den Anstieg gehen können. Wichtig ist hier, dass jeder sein eigenes Tempo fährt. Die Gruppe wird sich auseinander ziehen, aber alle paar Kilometer warten wir wieder aufeinander und verschnaufen ein wenig. So ist niemand ganz alleine. Wie Ihr am Streckenprofil erkennt, ist der Pass nur an zwei Stellen wirklich steil. Mit einer passenden Gangschaltung und der Gewißheit, es irgendwann geschafft zu haben, meistern wir auch diese Herausforderung. Zur Not wird geschoben. Wenn wir oben sind, sind wir die Könige!

Nicht alles läuft rund

Cirka 400km ist die Strecke von Rosenheim nach Lazise am Gardasee lang. An 5 Reisetagen kann viel passieren. Deshalb ist Deine Flexibilität gefordert. Obwohl wir die Strecke schon oft gefahren sind, passiert es auch uns, dass wir mal eine Abzweigung übersehen. Ein kleiner Umweg bringt uns nicht in Rage, da auch mal ein Streckenabschnitt wegen Bauarbeiten gesperrt sein kann. Wir hoffen auf strahlenden Sonnenschein, nicht zu heiß aber auch nicht zu kalt. Jedoch, es kann passieren, dass es regnet oder am Brenner gar Schnee liegt. Eine Panne am Fahrrad ist keine Seltenheit und selbstverständlich hoffen wir auf keinen Sturz. Aber wenn es doch passiert, dann müssen wir vor Ort entscheiden, wie wir weiter machen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, Teile der Strecke mit dem Zug zu fahren.

Das Fahrrad

Wir überwinden die Berge mit eigener Muskelkraft. Jeder radelt mit seinem eigenen Fahrrad und unser Gepäck ist immer dabei. Deshalb ist ein Gepäckträger und Fahrradtaschen obligatorisch. Egal ob Rennrad, Trekkingrad oder Mountainbike, alles ist möglich. Da es aber auch kurze Abschnitte gibt, die nicht geteert sind, ist eine stabile Bereifung ratsam. Und eine Gangschaltung für die Berge ist mehr als nützlich. Da wir uns im öffentlichen Straßenverkehr bewegen, ist eine StVZO-Ausstattung zwingend notwendig.

Denkt daran !

Ausrüstung

Und hier noch ein paar Kleinigkeiten, die Ihr unbedingt braucht: